
Grand Tour of Switzerland: Schweiz
Ich geb‘s ja zu, irgendwie war ich doch ganz schön skeptisch, als mir angeboten wurde, an einer Tour de Suisse mit einem e-Motorrad teilzunehmen.
Alpen
Strecken-Achsen und fertige Touren mit GPX-Route – alles zum Fahren.
Sechs Runden zwischen 200 und 1080 Kilometern, jede mit Karte zum Nachfahren.

Ich geb‘s ja zu, irgendwie war ich doch ganz schön skeptisch, als mir angeboten wurde, an einer Tour de Suisse mit einem e-Motorrad teilzunehmen.

Schon früh im Mai startete unser erstes Treffen im Hotel Sonnegg in Saalbach. Die Sonnenaufgangstour zum Großglockner ist dabei immer ein ganz besonderes Highlight.

Seit Jahrzehnten ziehen der Großglockner und die Hochalpenstraße mit hunderten Kehren und fantastischem Panorama Motorradfahrer aus ganz Europa an.

Wir besuchen die Burg Mauterndorf aus dem 13. Jahrhundert und erleben das Mittelalter auf unserer Motorradtour.

Auf zwei Rädern durch die französischen Alpen – von Bourg-Saint-Maurice über den Lac du Chevril bis zum 2.770 Meter hohen Col de l'Iseran. Atemberaubende Ausblicke, historische Orte und eine spektakuläre Abfahrt nach Bonneval-sur-Arc.

Die Gebirgslandschaft rund um den Großglockner ist immer eine Reise wert. Vor allem der Jägersee lohnt sich immer für eine Tour.




Kaum eine Alpentour bleibt in einem einzigen Land, und die Abgabensysteme wechseln an jeder Grenze. Sie funktionieren grundverschieden, und wer sie verwechselt, riskiert ein Bußgeld. Der Überblick, welches System wo greift:
Frankreich handhabt seine Autobahnen wie Italien mit streckenabhängiger Maut (Péage) an Kassenstationen; die großen Alpenpässe der Route des Grandes Alpes sind frei. Die konkreten Beträge ändern sich von Saison zu Saison — die aktuellen Tarife stehen auf den Seiten der jeweiligen Betreiber und Straßenverwaltungen. Wichtig ist vor allem, das Prinzip nicht zu verwechseln: die Vignette im Voraus kleben oder buchen, wo sie gilt — und für die Sondermaut-Pässe genug Bargeld oder eine Karte parat haben.

In einzelnen Alpentälern ist Motorradlärm zum politischen Streitthema geworden, und mancherorts folgen daraus handfeste Fahrverbote für besonders laute Maschinen. Am bekanntesten ist Tirol: Dort dürfen Motorräder mit hohem Standgeräusch über mehrere Sommer hinweg bestimmte Strecken nicht befahren. Betroffen ist vor allem der Raum um Imst und das Außerfern — allen voran das viel befahrene Hahntennjoch, dazu Straßen im Lechtal und im Tannheimer Tal. Maßgeblich ist der im Fahrzeugschein eingetragene Standgeräusch-Wert: Wer ihn kennt, weiß, ob ihn das Verbot betrifft.
Auch südlich des Alpenhauptkamms, in Südtirol, wird der Lärm auf den Passstraßen schärfer kontrolliert, und über Einschränkungen für laute Motorräder wird dort ebenso diskutiert. Die genaue Geräuschgrenze, die betroffenen Straßen und der Zeitraum werden pro Saison festgelegt und von Jahr zu Jahr angepasst — deshalb gehört die aktuelle Regelung vor jeder Fahrt in die lärmsensiblen Täler geprüft. Unabhängig von jedem Verbot gilt: Wer in engen Wohn- und Almtälern zurückhaltend am Gas bleibt, hält dem Motorrad die Strecken offen, die andernorts längst gesperrt sind.
Öffnungszeit veraltet, Straße gesperrt, Name falsch geschrieben — schreib es hier rein.
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